Harassment bedeutet Belästigung und umfasst je nach Zusammenhang beispielsweise einschüchterndes, erniedrigendes oder sexuell übergriffiges Verhalten. Im Modelbusiness können dazu unerwünschte Berührungen, sexualisierte Bemerkungen oder Druck zu sexuellen Handlungen gehören. Sexuelle Belästigung kann auch durch Worte oder Gesten erfolgen.
#MeToo bezeichnet eine Bewegung gegen sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch. Sie geht auf die 2006 von Tarana Burke gegründete Initiative zurück und erlangte 2017 durch den gleichnamigen Hashtag weltweite Aufmerksamkeit. Im Mittelpunkt stehen die Unterstützung Betroffener und das Sichtbarmachen von Missständen – auch in der Mode-, Film- und Medienbranche.
Als Model darfst Du jederzeit Nein sagen, auch am Set und auch gegenüber bekannten Fotografen oder Kunden. Wenn Dir etwas unangenehm ist, brich die Situation ab, informiere sofort Deine Agentur und halte fest, was passiert ist. Als Influencer kann Dir Belästigung bei Events, Brand-Trips oder in Direktnachrichten begegnen, deshalb dokumentiere Vorfälle mit Screenshots, melde Accounts und sprich mit Deinem Management oder einer Vertrauensperson. Niemand hat das Recht, Deine Grenzen zu überschreiten, und Hilfe zu holen ist immer richtig.
Siehe auch: Hashtag.
