PETITE-MODEL
Petite-Models sind kleiner als der Durchschnitt, in der Regel unter 170 cm, daher kommen sie für Fashion-Shows in der Regel nicht in Frage. Das erste international bekannte Petite-Model ist Kate Moss (1.70 cm), was beweist, dass auch kleiner Models Erfolgsgeschichte schrieben können. Models oder auch Werbe-Gesichter wie Leni Klum (163 cm) unterstreichen, dass Größe längst nicht mehr der einzige entscheidende Faktor ist.
Stattdessen konzentriert sich der Markt für Petite-Models stärker auf Bereiche wie E-Commerce, Beauty, Commercial-Kampagnen und Social-Media. Hier zählen vor allem Ausstrahlung, Wiedererkennungswert und Kamerapräsenz. Gerade im digitalen Bereich haben sich die Anforderungen verändert: Marken suchen zunehmend authentische Persönlichkeiten, die ihre Zielgruppe widerspiegeln und glaubwürdig repräsentieren.
Auch im Bereich Personal Branding haben Petite-Models oft einen Vorteil, da sie für viele Menschen nahbarer wirken und sich leichter mit ihnen identifizieren lassen. Dadurch entstehen zusätzliche Möglichkeiten für Kooperationen, insbesondere im Lifestyle-, Beauty- und Influencer-Bereich.
Trotzdem gilt: Der High-Fashion-Bereich bleibt weiterhin stark größenabhängig. Wer dort arbeiten möchte, muss in der Regel den klassischen Sample Sizes entsprechen. In allen anderen Segmenten jedoch hat sich der Markt deutlich geöffnet, sodass auch Petite-Models vielfältige und erfolgreiche Karrieren aufbauen können.
