WIE UNTERSCHEIDEN SICH DIE BEGRIFFE REICHWEITENVERGÜTUNG UND BUYOUTS VONEINANDER?!
Reichweitenvergütung und Buyout unterscheiden sich vor allem darin, wie und wofür ein Model bezahlt wird. Bei der Reichweitenvergütung hängt das Honorar ganz oder teilweise davon ab, wie gut ein Inhalt performt. Das bedeutet, dass ein Model beispielsweise für ein Video auf Instagram oder TikTok zunächst eine geringe oder gar keine feste Gage erhält und zusätzlich nach Views, Likes oder Interaktionen bezahlt wird. Je höher die Reichweite, desto höher die Vergütung. Dieses Modell bietet zwar die Chance auf mehr Einkommen bei erfolgreichem Content, ist aber auch unsicher, da Faktoren wie Algorithmus, Veröffentlichungszeitpunkt oder Werbebudget nicht vollständig vom Model beeinflusst werden können.
Beim Buyout hingegen wird die Nutzung der entstandenen Bilder oder Videos im Voraus klar geregelt und pauschal vergütet. Das Model erhält neben der Shootinggage eine feste Summe dafür, dass das Material für einen bestimmten Zeitraum, in definierten Medien und oft auch in bestimmten Regionen verwendet werden darf. Unabhängig davon, wie oft oder erfolgreich der Content ausgespielt wird, bleibt die Bezahlung gleich. Dadurch bietet das Buyout-Modell deutlich mehr Planungssicherheit für das Model, während der Kunde das Risiko trägt, ob sich die Kampagne auszahlt. In der Praxis ist das Buyout die gängigere und professionellere Variante im klassischen Modelbusiness, während Reichweitenvergütung eher im Influencer- und Social-Media-Bereich vorkommt oder als ergänzender Bonus eingesetzt wird.
