FAST-FASHION
Ein klassisches Beispiel für Fast-Fashion sind Marken wie H&M oder Zara, die Trends aus Social-Media oder von Laufstegen in kürzester Zeit aufgreifen und innerhalb weniger Wochen als neue Produkte auf den Markt bringen. Dieses Modell ist eng mit dem Wachstum des E-Commerce verknüpft. Plattformen wie Zalando oder auch stark datengetriebene Anbieter wie Shein analysieren kontinuierlich das Verhalten der Nutzer und reagieren nahezu in Echtzeit mit neuen Kollektionen.
Durch diese Dynamik entsteht ein enorm hoher Bedarf an visuellem Content. Jedes einzelne Produkt muss für Online-Shops, Werbung und Social-Media professionell inszeniert werden. Da Sortimente ständig wechseln und wöchentlich neue Artikel hinzukommen, werden in der Fast-Fashion Industrie große Mengen an Shootings produziert – oft standardisiert, effizient und in speziell darauf ausgelegten E-Commerce-Studios. Diese befinden sich häufig in Asien (China), wo Content in hoher Stückzahl und Geschwindigkeit erstellt werden kann.
Der E-Commerce verstärkt diesen Effekt zusätzlich, da visuelle Inhalte hier entscheidend für Kaufentscheidungen sind. Kunden sehen das Produkt nicht physisch, sondern ausschließlich über Bilder und Videos. Genau aus diesem Grund wächst der Bedarf an skalierbarer Content-Produktion kontinuierlich – und damit auch die Relevanz von KI-Zwillingen als effiziente Alternative zu klassischen Shootings.
