Häufig gestellte Fragen

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Datenschutzrichtlinie

Einleitung

Bei Models by JNG legen wir Wert auf Ihre Privatsphäre und verpflichten uns zum Schutz Ihrer persönlichen Daten. Diese Datenschutzerklärung erläutert, wie wir Ihre Daten erfassen, verwenden und schützen, wenn Sie unsere Website besuchen oder Informationen über unsere Formulare übermitteln.

Erfasste Informationen

Wir erfassen möglicherweise die folgenden Arten von personenbezogenen Daten:

  • Name
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer
  • Land oder Wohnort
  • Fotos oder Portfoliobilder (von Models eingereicht)
  • Alle weiteren Informationen, die über Kontakt- oder Bewerbungsformulare übermittelt werden.

Wie wir Ihre Daten verwenden

  • Die von uns erhobenen Daten können für folgende Zwecke verwendet werden:
  • Prüfung von Modelbewerbungen
  • Beantwortung von Anfragen
  • Kommunikation mit Models, Kunden oder Partnern
  • Verbesserung unserer Website und unserer Dienstleistungen
  • Verwaltung von Buchungen, Kooperationen oder Castings

Datenschutz

Wir treffen geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um Ihre personenbezogenen Daten vor unbefugtem Zugriff, Missbrauch oder Offenlegung zu schützen.

Weitergabe von Informationen

Wir verkaufen, vermieten oder tauschen keine personenbezogenen Daten mit Dritten. Informationen können jedoch an vertrauenswürdige Partner, Fotografen, Kunden oder Agenturen weitergegeben werden, sofern dies für professionelle Modelaufträge erforderlich ist.

Cookies

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Ihre Rechte

Sie haben das Recht:

  • Auskunft über Ihre personenbezogenen Daten zu verlangen
  • die Berichtigung unrichtiger Daten zu verlangen
  • die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen

Um diese Rechte auszuüben, kontaktieren Sie uns bitte unter den unten angegebenen Kontaktdaten.

Kontakt

Bei Fragen zu dieser Datenschutzerklärung oder zur Verarbeitung Ihrer Daten wenden Sie sich bitte an:

Models by JNG
E-Mail: jennifer.gehse@me.com

WAS SIND DIE HÄUFIGSTEN FINANZIELLEN FEHLER, DIE AUF EINEM PLACEMENT TRIP GEMACHT WERDEN?!

Ein Placement ist ein wirtschaftliches Projekt. Es hat Einnahmen, Ausgaben, Vorlaufkosten, Anlaufzeiten und ein Risikoprofil. Wer das nicht versteht, macht Fehler die nicht nur das aktuelle Placement gefährden sondern die gesamte internationale Karriere bremsen können. Die folgenden Fehler sind nicht theoretisch – sie passieren täglich auf Placements weltweit.

Die Anlaufphase finanziell nicht einkalkulieren

Das ist der häufigste und folgenreichste Fehler überhaupt. Die erste Phase eines Placements – in der Regel zwei bis vier Wochen – ist buchungsarm. Go-Sees, Castings, Agentur-Meetings: alles Investment, noch kein Ertrag. In teuren Märkten wie New York, Paris, London oder Singapur bedeutet das: tägliche Lebenshaltungskosten laufen, während noch keine Gagen fließen.

Wer ohne ausreichendes Startkapital anreist, gerät in Druck. Und Druck ist der schlechteste Begleiter für Go-Sees. Ein Model das finanzielle Panik spürt, sendet das aus – in der Körpersprache, in der Energie, in der Art wie es eine Agentur betritt. Booker spüren das. Das Gegenteil von dem was man erreichen will.

Die Regel: Für einen teuren Markt mindestens vier bis sechs Wochen Lebenshaltungskosten als Puffer mitbringen ohne dass eine einzige Buchung angenommen wird. Für Paris bedeutet das – je nach Wohnkosten und Lebensweise – 2.000 bis 3.500 Euro Eigenkapital als Mindest-Puffer. Für NYC mehr. Wer diesen Puffer nicht hat, sollte das Placement verschieben bis er vorhanden ist.

Die Balance nicht verstehen und nicht im Blick behalten

Die Balance ist die laufende Abrechnung zwischen dem Model und der Agentur. Flug, Model-Apartment-Anteil, Comp Cards, administrative Kosten – alles wird dem Model als Vorschuss verbucht und muss aus Buchungseinkommen zurückgezahlt werden. Jede Buchung zahlt zunächst die Balance ab bevor Reingewinn entsteht.

Der Fehler: viele Models verstehen das Konzept der Balance nicht wirklich. Sie buchen, sehen Geld fließen und fühlen sich erfolgreich – ohne zu realisieren dass ein Großteil der Buchungseinnahmen die Schulden aus der Anlaufphase tilgt. Am Ende eines 12-Wochen-Placements mit guten Buchungen bleibt manchmal weniger übrig als erwartet.

Was zu tun ist: die Balance regelmäßig – mindestens alle zwei Wochen – mit der lokalen Partneragentur besprechen. Transparenz einfordern. Verstehen welche Ausgaben verbucht werden und ob sie korrekt sind. Nicht warten bis das Placement endet um die Abrechnung zu sehen.

Zu schnell Geld ausgeben in der ersten Aufregung

Eine neue Stadt ist aufregend. Paris, New York, Seoul – der erste Eindruck überwältigt. Die Restaurants, die Bars, die Shoppingmöglichkeiten, die Sehenswürdigkeiten. Das Gehirn schaltet in Urlaubsmodus. Und das Portemonnaie auch.

Die erste Woche auf einem Placement ist die teuerste weil alles neu und verlockend ist. Restaurant-Essen statt Selbstkochen. Taxi statt Metro. Einkaufen im Modemarkt weil man sich gerade fühlt wie ein Model in Paris. Das ist menschlich – und finanziell gefährlich.

Konkret: Wer in Woche eins 400 Euro in Restaurants ausgibt statt selbst zu kochen, verbrennt Kapital das in Woche drei fehlt wenn die Buchungsanlaufzeit länger als erwartet dauert. Die Strategie: die ersten zwei Wochen maximal sparsam leben. Supermärkte statt Restaurants. Metro statt Taxi. Warten bis Gagen fließen bevor Extras erlaubt werden. Das klingt streng – aber es schützt die mentale Freiheit in der Anlaufphase.

Gagen nicht regelmäßig überweisen lassen

Gagen die in einem Auslandsmarkt verdient werden, liegen in der Regel zunächst bei der lokalen Partneragentur bis die Balance ausgeglichen ist. Danach werden sie periodisch ausgezahlt – je nach Markt und Agentur monatlich oder nach Abschluss des Placements.

Der Fehler: zu lange warten mit der Heimüberweisung. Gagen die zu lange im Markt bleiben sind mehrfachem Risiko ausgesetzt. Wechselkursschwankungen können den Gegenwert in Euro substanziell verändern – besonders in volatilen Märkten wie Argentinien, der Türkei oder Indien. In Märkten mit politischer oder wirtschaftlicher Instabilität kann Kapital blockiert werden. Und: Geld das nicht auf dem deutschen Konto ist, wird leichter ausgegeben.

Die Strategie: sobald die Balance positiv ist, monatlich überweisen lassen. Kleine regelmäßige Überweisungen statt einer großen am Ende des Placements. Das schützt gegen Währungsrisiko und schafft transparente Klarheit über den tatsächlichen Placement-Ertrag.

Verträge ohne Prüfung der Usage Rights unterschreiben

Ein Tagessatz von 3.000 Euro klingt gut. Aber was passiert mit dem Bild danach? Wenn der Vertrag globale, unlimitierte Nutzungsrechte für alle Medien und alle Zeit enthält, hat das Model sein Gesicht für eine Summe verkauft die möglicherweise nicht dem tatsächlichen Wert dieser Reichweite entspricht.

Usage Rights sind komplex und werden in internationalen Verträgen oft tief im Kleingedruckten vergraben. Territoire (global vs. national), Medienkanäle (Print, Digital, Outdoor, TV, Social Media), Laufzeit (6 Monate, 2 Jahre, unbegrenzt), Exklusivität (darf das Model in diesem Zeitraum für Konkurrenten buchen) – jeder dieser Parameter hat einen separaten Wert.

Der konkrete Schaden: ein Model das für eine günstige globale Kampagne einen Vertrag unterschrieben hat, kann danach für zwei Jahre keine Wettbewerber-Kampagnen annehmen. Das kostet vielfach mehr als der ursprüngliche Tagessatz eingebracht hat.

Was zu tun ist: niemals einen Vertrag mit Usage-Rights-Klauseln alleine beurteilen. Immer die Mother Agency einbeziehen. Immer fragen: für welche Nutzung zahlt der Klient diesen Tagessatz – und ist das angemessen? Bei Unklarheit: Vertragsunterzeichnung verschieben bis Klarheit herrscht.

Direktbuchungen annehmen ohne die Agentur einzuschalten

Ein Fotograf kontaktiert ein Model direkt auf Instagram. Bietet einen Job an. Bezahlt bar, sofort, ohne Agentur. Klingt unkompliziert. Ist es nicht.

Erstens: Die lokale Partneragentur hat in der Regel einen exklusiven Vermittlungsanspruch für alle Buchungen während des Placements. Direktbuchungen ohne Agenturwissen verstoßen gegen den Placement-Vertrag und können zum sofortigen Agentur-Ausschluss führen – was das gesamte Placement beendet.

Zweitens: Direktbuchungen ohne Vertrag haben kein rechtliches Fundament. Wenn der Fotograf nicht zahlt, die Bilder in unvereinbarten Kontexten verwendet oder andere Probleme entstehen, gibt es keinen Rechtsweg.

Drittens: Viele scheinbar attraktive Direktangebote sind entweder unterbezahlt (weil der Klient weiß dass er die Agentur-Provision umgeht), qualitativ fragwürdig (weil seriöse Klienten über Agenturen buchen) oder schlimmstenfalls ein Sicherheitsrisiko.

Die Regel ist einfach: jedes Jobangebot, das über welchen Kanal auch immer ankommt, geht durch die Agentur. Immer.

Den Heimatmarkt während des Placements vernachlässigen

Ein Placement in Seoul, Paris oder New York ist aufwändig und intensiv. Die Aufmerksamkeit gilt vollständig dem neuen Markt. Gleichzeitig läuft der Heimatmarkt weiter – und Klienten die mehrfach keine Rückmeldung bekommen, wenden sich anderen Models zu.

Konkret: Wenn eine Hamburger Agentur ein Model für eine Mercedes-Benz-Kampagne casten möchte und das Model ist wochenlang nicht erreichbar oder antwortet zu spät, wird für die nächste Kampagne ein anderes Model genommen. Der Heimatmarkt erinnert sich nicht freundlich an Models die ihn vergessen haben.

Was zu tun ist: auch auf langen Placements den Heimatmarkt aktiv pflegen. E-Mails täglich checken. Mit der Mother Agency in regelmäßigem Kontakt bleiben. Wenn ein wichtiges Casting im Heimatmarkt ansteht: rechtzeitig planen ob eine kurze Rückreise möglich ist oder ob das Casting per Video-Call abgewickelt werden kann.

Steuerpflichten und Doppelbesteuerung ignorieren

Internationale Einkommen haben steuerliche Konsequenzen die viele Models erst sehr spät – manchmal mit einem schmerzhaften Steuerbescheid – wahrnehmen. In Deutschland ansässige Models sind grundsätzlich in Deutschland steuerpflichtig auf ihr Welteinkommen. Doppelbesteuerungsabkommen (DBAs) schützen davor dass dasselbe Einkommen zweimal besteuert wird – aber nur wenn sie korrekt angewendet werden.

Konkret: Wer in Frankreich arbeitet und das DBA Deutschland-Frankreich nicht korrekt dokumentiert, riskiert dass französische Quellensteuer einbehalten wird die dann aufwändig zurückgefordert werden muss. Wer in Märkten ohne DBA (etwa teilweise im asiatischen Raum) arbeitet, hat komplexere steuerliche Situationen.

Die wichtigsten praktischen Schritte: einen Steuerberater mit internationaler Expertise hinzuziehen bevor das erste Auslands-Placement beginnt, nicht danach. Alle Verträge und Honorar-Abrechnungen aufbewahren. Das Formular W-8BEN für US-Buchungen kennen und bereithalten. Und: die Steuer-Situation ist kein Thema das man auf später verschieben kann.

Keine Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen

Das klingt banal. Es ist es nicht. Ein Krankenhausaufenthalt in New York ohne US-Krankenversicherung kann existenzbedrohend teuer werden – fünfstellige Dollar-Beträge für eine einfache Notaufnahme sind in den USA keine Ausnahme. Selbst in Märkten mit besserem Gesundheitssystem ist private Auslandskrankenversicherung unverzichtbar.

Die gesetzliche deutsche Krankenversicherung deckt innerhalb der EU durch die EHIC-Karte die medizinische Grundversorgung ab. Außerhalb der EU – und für US-Placements – ist eine private Auslandskrankenversicherung die einzige Absicherung.

Kosten für eine gute Jahres-Auslandskrankenversicherung: 80 bis 200 Euro jährlich. Potenzielle Kosten ohne sie: fünfstellig. Die Rechnung ist eindeutig.

 Keine realistische Placement-Kalkulation im Voraus machen

Der übergeordnete Fehler der alle vorherigen vereint: kein Business-Plan für das Placement. Ein Placement ist kein Abenteuer das man improvisiert – es ist ein wirtschaftliches Projekt das kalkuliert gehört.

Was eine ehrliche Placement-Vorkalkulation beinhaltet: Flugkosten. Geschätzter Model-Apartment-Anteil pro Monat. Lebenshaltungskosten pro Woche realistisch eingeschätzt. Anlaufzeit ohne Einkommen. Agenturprovisionen (lokale Agentur plus Mother Agency). Krankenversicherung. Sim-Karte und Kommunikationskosten. Buffer für Unerwartetes.

Auf der Einnahmeseite: was ist ein realistisches Buchungsvolumen nach der Anlaufphase in diesem Markt in dieser Saison für dieses Profil? Nicht das Best-Case-Szenario. Das realistische mittlere Szenario.

Wenn die ehrliche Kalkulation zeigt dass das Placement sich wirtschaftlich nicht trägt, ist das kein Versagen – das ist wertvolle Information die vor einem kostspieligen Fehler schützt. Ein Placement das nicht funktionieren kann, sollte nicht begonnen werden. Eines das funktionieren kann, sollte mit vollständiger finanzieller Vorbereitung beginnen.


Das Kernprinzip

Finanzielle Fehler auf Placements entstehen fast immer aus demselben Grund: das Model behandelt das Placement als Erlebnis statt als Projekt. Beides ist es – aber die wirtschaftliche Dimension muss mit der gleichen Ernsthaftigkeit behandelt werden wie die künstlerische. Models die das verstehen, kehren von Placements mit Erfahrung, Netzwerk und Ertrag zurück. Models die das nicht verstehen, kehren mit Schulden und Frustration zurück.

WAS SIND DIE HÄUFIGSTEN FINANZIELLEN FEHLER, DIE AUF EINEM PLACEMENT TRIP GEMACHT WERDEN?!
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